Samstag, 22. August 2026
Am frühen Donnerstagmorgen, dem 20. August 2026, wurde Ghaem Hosseini (Afghane) in einem weiteren unmenschlichen Verbrechen im Gefängnis von Isfahan durch den Strang hingerichtet. Das Todesurteil wurde vom sogenannten Revolutionsgericht Isfahan und den Richtern Mohammad Barati Dorcheh sowie Mohammad Reza Tavakoli gefällt.
Ghaem Hosseini, der während der Proteste im Januar festgenommen worden war, wurde zusammen mit 11 weiteren Personen im Fall des sogenannten „Alikhani-Platzes“ in Isfahan zum Tode verurteilt. Der Vorwurf stand im Zusammenhang mit dem Tod von vier Agenten der Repressionskräfte (Spezialeinheit). Vier der Verurteilten dieses Falls – Erfan Esfandiari, Gol-Mohammad Mohammadi, Amir-Hossein Safari und Abolfazl Sepahi – wurden bereits zuvor hingerichtet. Sieben weitere Gefangene dieses Falls – Alireza Sepahi (24), Shervin Bagherian (18), AmirHossein Ebrahimi (19), Amir-Hossein Maleki (19), Ali Dashti (19), Abolfazl Ebrahimi (18) und Alireza Raeisi (21) – sind von einer unmittelbaren Hinrichtung bedroht.
In den Schauprozessen wurde den Gefangenen das Recht auf einen frei gewählten Rechtsbeistand verwehrt, und selbst den Pflichtverteidigern wurde der Zugang zu den Prozessakten verweigert.