Mai Sato, Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Menschenrechtslage im Iran, äußerte am 13. Februar 2026 erneut ihre Besorgnis über weit verbreitete

13. Februar 2026

Menschenrechtsverletzungen im Iran und forderte die Aufhebung der Todesurteile gegen politische Gefangene und festgenommene Teilnehmer der jüngsten Proteste.

Sie verwies auf die Todesurteile gegen die politischen Gefangenen Ehsan Faridi, Maschinenbaustudent, und Zahra Tabari, 67-jährige Elektroingenieurin, die beide nach Scheinverfahren zum Tode verurteilt wurden.

Sato wies zudem auf die alarmierende Lage in den Gefängnissen Qarchak, Qezel Hesar, Sheiban und Lakan in Rasht hin, einschließlich Folter, geheimer Hinrichtungen und des Entzugs von Kontakt zu ihren Familien.

Die UN-Sonderberichterstatterin warnte, dass hunderte Demonstrierende vermutlich Hinrichtungen und Folter ausgesetzt sind, und betonte, dass die genaue Zahl der Festgenommenen und Getöteten unklar sei. Während die offiziellen Angaben des Regimes mehr als 3.000 Betroffene bestätigen, melden unabhängige Quellen deutlich höhere Zahlen. Sie hob hervor, dass hinter diesen Zahlen reale menschliche Schicksale stehen.

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