05.11.2026
Amnesty International erklärte am 4. November 2026: Die willkürliche Hinrichtung von Amirhossein Ebrahimi und Amirhossein Maleki durch die iranischen Behörden am 3. November ist eine entsetzliche Tat. Sie waren im Zusammenhang mit den Protesten im Januar 2026 und nach einem äußerst unfairen Gerichtsverfahren, das von Folter begleitet war, zum Tode verurteilt worden.
Amnesty International fügte hinzu: Die Fälle von Amirhossein Ebrahimi und Amirhossein Maleki gehören zum sogenannten „Alikhani-Fall“, der sich auf die Tötung von vier Sicherheitskräften während der Proteste in Isfahan am 8. Januar 2026 bezieht. Zwischen Juli und November 2026 haben die iranischen Behörden im Rahmen dieses Falles neun Personen willkürlich hingerichtet. Mindestens sechs weitere Personen aus demselben Fall sind unmittelbar von der Hinrichtung bedroht.
Amnesty International schrieb weiter: Mindestens 36 Menschen wurden im Zusammenhang mit dem Aufstand im Januar hingerichtet. Die iranischen Behörden müssen unverzüglich alle geplanten Hinrichtungen stoppen und sämtliche Todesurteile aufheben.