Iran: Die Hinrichtungswelle muss gestoppt werden

Die Hinrichtungswelle

Zwei Demonstranten öffentlich hingerichtet – weitere Gefangene in unmittelbarer Lebensgefahr

Die Hinrichtungswelle im Iran nimmt weiter zu.

Am 28. Juli 2026 wurden in Isfahan zwei junge Demonstranten, Abolfazl Sepahi und Amirhossein Safari, öffentlich hingerichtet – genau an jenem Ort, an dem im Januar 2026 Proteste stattgefunden hatten.

Die öffentliche Hinrichtung dieser beiden jungen Menschen ist ein erschreckendes Zeichen. Die Todesstrafe wird nicht nur als Strafe eingesetzt, sondern auch als Mittel, um Angst zu verbreiten und Menschen zum Schweigen zu bringen.

Doch hinter diesen beiden Namen stehen viele weitere Menschen, deren Leben in Gefahr ist.

Dutzende Demonstranten sitzen weiterhin im Gefängnis

Nach den Protesten im Januar 2026 wurden zahlreiche Menschen festgenommen. Viele von ihnen befinden sich noch immer in Haft. Gegen zahlreiche Demonstranten wurden schwere Anklagen erhoben und Todesurteile ausgesprochen.

Auch in Isfahan sind weiterhin Menschen von der Todesstrafe bedroht.

Die Gefahr beschränkt sich jedoch nicht auf eine einzelne Stadt. Inzwischen beteiligen sich Gefangene in 59 Gefängnissen im Iran an der Kampagne «Nein zu Hinrichtungen – Dienstage gegen die Todesstrafe». Sie protestieren mit Hungerstreiks gegen die Hinrichtungen und die zunehmende Zahl von Todesurteilen.

Wir dürfen nicht schweigen

Wenn ein Mensch hingerichtet wird, kann niemand sein Leben zurückbringen.

Aber wir können dafür sorgen, dass die Namen dieser Menschen nicht vergessen werden.

Wir können dafür sorgen, dass die Schweizer Öffentlichkeit erfährt, was im Iran geschieht.

Und wir können dafür sorgen, dass die Stimme der Gefangenen die Gefängnismauern überwindet.

Unser Projekt: Nein zur Todesstrafe

Der Iranische Flüchtlingsverein Schweiz (IFVerein) plant deshalb eine Reihe von Aktionen, Kundgebungen sowie Buch- und Informationstischen in verschiedenen Schweizer Städten.

Wir wollen regelmäßig auf die Hinrichtungen und die Situation der politischen Gefangenen aufmerksam machen.

Wir wollen:

  • über die aktuelle Hinrichtungswelle im Iran informieren;
  • die Namen von Menschen bekannt machen, die von der Todesstrafe bedroht sind;
  • die Schweizer Bevölkerung über die Situation der Gefangenen informieren;
  • mit Buch- und Informationstischen direkt mit Menschen in der Schweiz ins Gespräch kommen;
  • öffentliche Aktionen und Kundgebungen gegen die Todesstrafe organisieren;
  • Informationsmaterial, Plakate und Banner herstellen;
  • die Stimme der Gefangenen und ihrer Familien sichtbar machen.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung

Damit wir mehr Aktionen und mehr Buch- und Informationstische in der Schweiz durchführen können, brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung.

Ihre Spende hilft uns dabei, Informationsmaterial zu drucken, Plakate und Banner herzustellen, Aktionen zu organisieren und in verschiedenen Schweizer Städten präsent zu sein.

Wir wollen nicht nur über die Hinrichtungen sprechen. Wir wollen handeln.

Wir wollen auf die Strasse gehen.

Wir wollen informieren.

Wir wollen die Namen der Gefangenen sichtbar machen.

Wir wollen verhindern, dass Menschen, die für Freiheit und ihre Rechte protestiert haben, vergessen werden.

Unterstützen Sie unsere Aktionen gegen die Todesstrafe.

Jede Spende hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.

Jede Aktion kann eine Stimme stärker machen.

Jede Stimme zählt.

Nein zur Todesstrafe

Nein zur Unterdrückung

Ja zu Leben, Freiheit und Menschenrechten

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